✅ Check Schulwahl – Worauf sollte ich achten? ✅ Meine Ergebnisse
1. Pädagogisches Konzept: Habe ich mich intensiv informiert, welche pädagogische Basis die Schule hat? Informiert die Schule umfassend darüber, wie sie unterrichtet und sich auch von anderen Schulen unterscheidet? Will ich dieses Konzept für mein Kind!

Die HagenSchule hat die Montessori-Pädagogik als Basis, der Marchtaler-Plan gibt den Rahmen zur Umsetzung. Wichtig sind dabei Teilhabe und Mitverantwortung der Kinder für ihren Lernweg.

2. Teilhabemöglichkeiten der Kinder: Lernt mein Kind, Entscheidungen zu treffen? Hat es Möglichkeiten mitzubestimmen? Gibt es festgegelgte Regeln, an dies sich auch alle Mitarbeiter Schule halten?

Bin ich auch bereit, mein Kind mitentscheiden zu lassen?

Die HagenSchule hat die Schülerrechte in einer Verfassung festgeschrieben. Kinder wählen ihren Mentor und können durch Vertreter in vielen Themen mitentscheiden. Schülerinnen und Schüler wählen ihre Lernangebote und Projekte.

3. Möglichkeiten zur Teamarbeit: Wo kann mein Kind lernen, mit anderen Kindern unterschiedlicher Altersgruppen zusammen zu arbeiten? Ist das im Schulalltag verankert? Bereitet die Schule damit auf das Leben vor?

In der HagenSchule können Schülerinnen und Schüler ihre Lernpartner wählen. In vielen Projekten arbeiten sie zudem altersgemischt – groß mit klein – zusammen. Im Schülerladen bewerben sich Kinder und werden für die Mitarbeit ausgewählt.

4. Einbringen eigener Ideen und Projekte: Wie kann mein Kind in der Schule eigene Ideen und Projekte einbringen und bearbeiten? Gibt die Schule dafür Raum?

In der HagenSchule arbeiten Kinder z.B. im Kreativraum intensiv an eigenen kreativen Arbeiten, der Makerspace bietet Möglichkeiten, mit elektronischen Schaltungen zu experimentieren und zu programmieren. Bei der Unterrichtsplanung nach dem Marchtaler-Plan werden die Ideen und Wünsche der Kinder abgefragt und eingebaut.

5. Organisation des Schulalltags: Wie klar ist der Schulalltag organisiert? Mit welchen Unterrichtsausfällen ist zu rechnen? Weiß mein Kind wo es steht?

Der Schultag an der HagenSchule folgt einem klaren Ablauf: Das Gebäude ist ab 7:00 geöffnet, Schulstart ist um 8:00, Morgenkreis, Freiarbeit und Vernetztes Lernen strukturieren den Tag.

Der Frühstücksservice, gemeinsames Mittagessen sowie die Projekttage sind durchgängige Angebote.

Da mehrere Pädagogen eine Lerngruppe betreuen, fällt auch bei Krankheit kein Unterricht aus. Lernlandkarten und Portfolio machen Lernziele und Lernerfolge transparent.

6. Möglichkeiten der digitalen Bildung: Wie hält es die Schule mit Digitalisierung? Können Schülerinnen und Schüler selbst Erfahrungen sammlen mit 3D-Druck, Online-Zusammenarbeit, E-Mail&Co? In welchem Maß nutzt die Schule digitale Lernmedien?

Die HagenSchule stellt für alle Schüler die digitale Arbeitsumgebung Google Apps zur Verfügung. Altersgemäß liegt der Schwerpunkt bei jüngeren Kindern auf der praktischen und Sinneserfahrung der Welt. Fremdsprachenlernen wird neben Muttersprachlern im Schulalltag durch das Online-Sytsem Rosettastone unterstützt. Im Makerspace können Kinder Programmieren lernen mit Arduino, Raspberry Pi, IDE, Unity. Dazu gibt es eine Kooperation mit der FH Südwestfalen.

7. Möglichkeiten aller Abschlüsse: Kann die Schule einen durchgängigen Bildungsweg anbieten – bis zum Abitur? Sind Schulwechsel nötig?

Die HagenSchule gAG ist Träger mehrerer Schulformen, die unter einem Dach von der Einschulung in die Grundschule, über die weiterführende Schule Sekundarstufe I und II auf alle Abschlüsse bis zum Abitur vorbereiten. Dies geschieht auf Basis der Montessori-Pädagogik.

2018 hat der zweite Zehner-Jahrgang die zentrale Abschlussprüfung erfolgreich absolviert. Seit Sommer 2018 bereiten sich die ersten Elftklässler auf das Abitur nach 13 Jahren vor.

8. Kostentransparenz: Kann ich im Vornherein abschätzen, welche Kosten auf mich zukommen? Welche versteckten Kosten für Schultornister oder Nachmittagsangebote oder Bücher muss ich bezahlen. Was kosten Ausflüge?

Der Besuch des Unterrichts der HagenSchule ist kostenfrei. Für Schulmaterialien, Mittagessen, Betreuungsangebote und Tagesausflüge gibt es einen monatlichen Pauschalbetrag, der vom Einkommen abhängt. Die Kosten für mehrtägige Ausflüge werden mit den Schülern und Eltern gemeinsam geplant und entschieden.

Da die „Schule in der Schule bleibt“ und keine Bücher nach Hause getragen werden müssen, brauchen Kinder auch nur einen kleinen Rucksack für Pausenbrot und Sportsachen.

Durch Spenden von Eltern und Unternehmen an den Förderverein können zudem weitere Angebote für die Schülerinnen und Schüler ermöglicht werden.

9. Ganztagsbildung: Wie ist der Tag strukturiert? Wie sind die Nachmittagsangebote – nur Spiel und Spaß oder mit inhaltlicher Qualität? Gibt es auch vormittags Phasen der Entspannung und des Spiels?

An der HagenSchule ist der Tag klar strukturiert. Phasen der Anspannung und Konzentration wechseln mit Phasen der Entspannung der Erholung. Jeder Tag startet im Morgenkreis, geht über die Freiarbeit zum Vernetzten Lernen über. Nach der gemeinsamen Mittagspause startet das Lernen am Nachmittag.

10. Elternarbeit: Wie gut sind Eltern in das Schulleben eingebunden? Wie stark willst Du eingebunden sein?

Als freie Schule ist die HagenSchule auf Elternengagment angewiesen. Vom Anpacken und Umbauen des Gebäudes bis hin zur Einbeziehung in das Lernen des eigenen Kindes – über intensiven Austausch, den Besuch der Etappengespräche und das gemeinsame Feiern.

11. Schulessen: Wo und wann bekommt mein Kind in der Schule etwas zu essen? Wo kommt es her?

Die HagenSchule bezieht derzeit das Mittagessen von einem Bio-Cateringbetrieb. Am Vormittag gibt es ein Frühstücksangebot. Im Wechsel kochen Schüler aus den Lerngruppen für ihre Gruppe. Ziel ist es in einigen Monaten eine eigene Produktionsküche aufzubauen, die das Schulessen für alle Schüler mit deren Beteiligung frisch und lecker herstellt.

ohne Anspruch auf Vollständigkeit – aber als wichtige Entscheidungshilfe