Am 20. Juni 2017 hat die Nationale Plattform Bildung für nachhaltige Entwicklung während ihrer fünften Sitzung den Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung (2015-2019) verabschiedet. 

Die HagenSchule hat im Jahr 2017 eine Verfassung der Schülerrechte im Sinne einer demokratischen Schule verabschiedet. 2018 hat sich das pädagogische Team auf die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Agenda 2030) als Basis für das pädagogische Handeln verpflichtet. Damit setzt das pädagogische Team auch die Forderungen Maria Montessoris um, die neben dem Verständnis für die Welt – insbesondere bei den jüngeren „kosmischen Kindern“ – auch eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lernens und des Lernstoffs – insbesondere in der Phase des „Erdkindes“ ab 12 Jahren – fordert.

Ein Lernen „nur weil es im Buch steht“ ist für Kinder und Jugendliche nicht motivierend. Vielmehr muss für jedes Mädchen und jeden Jungen persönlich der Sinn deutlich werden, warum gerade dieses Thema und jener Lernstoff wichtig ist. Die Verknüpfung des Lernens mit der Agenda 2030 (Sustainable Development Goals, SDGs) und im Sinne des nationalen Aktionsplans und eines Lernplans für die Global Goals setzt hier an. So ergibt Bildung Sinn.